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Geschichte des
Herrenhauses in Wall
In der dreißiger Jahren des 19. Jh. ließ Carl Friedrich von dem
Knesebeck das zweistöckige Gebäude mit acht Fensterachsen errichten. Nach seinem
Tode zogen Pächter ein, "der Park verwilderte, die Figuren verschwanden, das
Haus wurde grau. (..). In den dreißiger Jahren (20. Jh.) wurde aufgesiedelt,
vorwiegend schwäbische Bauern strebten ins Luch. Es waren gottesfürchtige
Menschen, die den Herrensitz nun als Bethaus und Schule nutzten. Als sie sich
nach dem Krieg zu einer Produktionsgenossenschaft zusammenschließen mußten,
ließen sie trotzdem im Schlößchen alles beim Alten. Nur Gemeindeamt und Konsum
zogen mit ins Haus. Allerdings reichte das Geld nur noch für die Erhaltung des
Daches, der Turm faulte und mußte abgetragen werden. (..). Der Herrensitz wurde
zwischen 1991 und 1992 bis auf die Kreuzgewölbe saniert und renoviert. (..)."
aus: Die Mark Brandenburg, Heft 9, 1993/II, S. 23, Klaus Beuchler
Der Betsaal in seiner jetzigen Form
wurde am 9. Oktober 1938 eingeweiht.
Hier findet monatlich ein Gottesdienst statt.
Jedes Jahr zu Himmelfahrt wird ein Freiluftgottesdienst bei Familie Fischer
gefeiert.
Schlüssel für Betsaal:
Familie Fischer
Dorfstraße 27
16818 Wall
+49 (0) 33 925 - 7 02 89
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